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Balanceakt

Mittwoch, 23.09.2020, Universität, Forschen

Wie verletzlich sind wir – vor allem in Krisenzeiten? Dieser Frage spürt eine neue „Hör-Saal“-Episode nach. (Ruckenbauer/Schmidhuber)

Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" berichten WissenschafterInnen der Universität Graz Neues über ihre aktuellen Forschungen. Natürlich bleibt auch die Corona-Pandemie ein immer wiederkehrendes Thema, das uns alle auf verschiedene Weise noch lange beschäftigen wird. In der September-Ausgabe von Hör-Saal sprechen Hans-Walter Ruckenbauer und Martina Schmidhuber von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz über Verletzlichkeiten, vor allem in Krisenzeiten.

Dabei wird klar, dass wir alle mehr oder weniger stark und/oder häufig verletzlich sind. Bleiben uns beispielsweise Grundbedürfnisse versagt, stoßen wir schnell an unsere Grenzen. Ereilen uns Schicksalsschläge oder Naturkatastrophen werden wir uns des empfindlichen Gleichgewichts, in dem wir leben, plötzlich bewusst. Und leiden wir an unheilbaren Krankheiten sind wir die allermeiste Zeit von der Fürsorge anderer abhängig.
Wie es Menschen mit Demenz und ihren BetreuerInnen während des coronabedingten Lockdowns in Österreich ergangen ist, hat sich Martina Schmidhuber – sie hat die Professur für Health Care Ethics inne – genauer angeschaut. Ihr Artikel ist in ein kürzlich erschienenes Buch eingebettet, das ethische, gesellschaftliche und theologische Reflexionen der Krise versammelt. Hans-Walter Ruckenbauer, einer der vier Herausgeber, spricht im Hör-Saal über den Hintergrund der Buchreihe „Bioethik in Wissenschaft und Gesellschaft“ und über diesen aktuellen, insgesamt zehnten Band, zu dem 38 AutorInnen beigetragen haben.

Buchtipp:
„Die Corona-Pandemie. Ethische, gesellschaftliche und theologische Reflexionen einer Krise“. Kröll, Platzer, Ruckenbauer, Schaupp [Hrsg]. In der Reihe: Bioethik in Wissenschaft und Gesellschaft. 2019, Nomos-Verlag. >> zur kostenlosen Open Access-Version des Buches

 

>> Zum Podcast-Gespräch auf UniTube
Den Hör-Saal gibt es auch auf Spotify, iTunes/Apple Podcasts und anchor.fm zum Abonnieren.

 

>> Mitmachen? Gerne!
Wenn Sie Interesse an einem Gespräch über Ihr Forschungsthema haben, schreiben Sie bitte an die Redaktion. Vorschläge und Ideen sind jederzeit gerne willkommen! Ab Oktober 2020 erscheint der Hör-Saal mindestens ein Mal pro Monat.

 

Bisherige Episoden:

#17: Pharmazeut Andreas Kungl schildert seinen Ansatz, mit dem das Coronavirus gestoppt werden könnte
#16: Molekularbiologe Didac Carmona-Gutierrez zeigt, wie wir die gesunde Lebensspanne verlängern können
#15: Romana Rauter und Arijit Paul erklären, wie die Glokalisierung uns krisenfest macht
#14: Biochemikerin Dagmar Zweytick über einen Wirkstoff, der Krebszellen verwundbar machen könnte
#13: Astrophysikerin Astrid Veronig über die Solar Orbiter Mission, die aktuell zur Sonne fliegt

 

Die Corona-Hör-Saal-Folgen:

>> Episode # 01 (23.03.2020) – "Warum hamstern wir?" (mit Sonja Rinofner-Kreidl)
>> Episode # 02 (30.03.2020) – "Was können wir aus Pandemien lernen?" (mit Johannes Gießauf)
>> Episode # 03 (06.04.2020) – "Raubt uns die Krise die Menschenwürde?" (mit Reinhold Esterbauer)
>> Episode # 04 (14.04.2020) – "Wie funktioniert ein Wirkstoff-Screening?" (mit Ulrich Stelzl)
>> Episode # 05 (20.04.2020) – "Was bewirkt flexible Arbeit?" (mit Bettina Kubicek)
>> Episode # 06 (27.04.2020) – "Ist die Digitalisierung die Gewinnerin der Krise?" (mit Petra Schaper-Rinkel)
>> Episode # 07 (04.05.2020) – "Sind Krieg und Krise vergleichbar?" (mit Barbara Stelzl-Marx)
>> Episode # 08 (11.05.2020) – "Braucht der Rechtstaat Krisen?" (mit Anita Ziegerhofer)
>> Episode # 09 (18.05.2020) – "Vergessen wir auf die Klimakrise?" (mit Jochen Ostheimer)
>> Episode # 10 (25.05.2020) – "Wie verändert das Virus unsere Wirtschaft?" (mit Jörn Kleinert)
>> Episode # 11 (02.06.2020) – "Folgt dem Virus in Südosteuropa die Autokratie?" (mit Florian Bieber)
>> Episode #12 (08.06.2020) – "Wie begegnen wir uns nach der Pandemie?" (mit Anke Strüver)

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